Unsere Hausaufgabenbetreuung

Konzept der Hausaufgabenbetreuung an der Marxheimer Schule

Im Schulkinderhaus der Marxheimer Schule werden von den 150 Schülern 88 in wechselnden Modulen betreut. Den Kindern steht es frei, dort selbstständig bereits ihre Hausaufgaben zu erledigen. In allen Klassen gibt es jedoch auch Kinder, die eine spezielle angeleitete Hausaufgabenbetreuung brauchen. Wenn die Klassenlehrerinnen den Eindruck gewinnen, dass Kinder - aus welchen Gründen auch immer - zuhause nicht die Ruhe oder die aus zeitlichen Gründen nicht die benötigte Unterstützung bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben bekommen können, bieten sie den Eltern einen Platz in der Hausaufgabenbetreuung an. In dieser Gruppe, die sich täglich zwischen 15 und 16 Uhr trifft, können nicht mehr als acht, maximal zehn Kinder betreut werden.
Die Leiter der Hausaufgabenbetreuung sind pädagogisch geschult und haben auch sozialpädagogische Kenntnisse. Die meisten Kinder, die an dieser Gruppe teilnehmen genießen es nach einer Weile, täglich eine Anlaufstelle zu haben. Sie können die Hausaufgaben in Ruhe erledigen, nachfragen, wenn sie etwas noch nicht verstanden haben und erhalten auch Gelegenheit, zusätzlich zu üben.

In der Gruppe fühlen sich die Kinder wohl. Sie wissen, dass sie ihre Probleme und Sorgen ansprechen können. Dadurch, dass sie ihre Hausaufgaben regelmäßig und vollständig erledigen, haben sie Erfolgserlebnisse. Sie lernen sich gegenseitig zu unterstützen und haben immer einen Ansprechpartner, wenn sie Hilfe brauchen. Die Lehrerinnen und die Betreuer stehen in Verbindung. Wenn ein Kind Lernschwierigkeiten hat, häufig fehlt oder Probleme hat, schließt man sich kurz und überlegt gemeinsam, welche Hilfestellungen möglich sind. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass dadurch viele Kinder gut unterstützt und gefördert werden können.
Gleich zu Beginn wurde deutlich, dass einheitliche Regelungen für die Hausaufgaben erforderlich sind:
Alle Kinder besuchen regelmäßig die Hausaufgabenbetreuung, auch wenn sie mal einen Tag wenig oder gar keine Hausaufgaben haben.
Alle Kinder bleiben die volle Stunde. In dieser Zeit wird gearbeitet.

Die Eltern unterstützen die Kinder darin, alle erforderlichen Materialien in die Hausaufgabenbetreuung mitzunehmen. Ohne Hausaufgabenheft und die erforderlichen Hefte oder Bücher kann nicht gearbeitet werden. Fehlt doch mal etwas, hat der Betreuer einen Schlüssel für den Klassenraum, so dass das Kind sich seine vergessenen Materialien holen kann.
In der Hausaufgabenbetreuung gibt es zusätzliche Arbeitshefte, Schulbücher für die Kinder, Nachschlagewerke und zusätzliches Übungsmaterial.
In regelmäßigen Abständen stellt die Lehrkraft eine Mappe für den Schüler zusammen, mit zusätzlichen Übungsblättern, die dieser alleine und selbstständig bearbeiten kann. Diese Mappen sind ein wichtiger Faktor, wissen doch die Klassenlehrerinnen am besten, in welchen Bereichen der jeweilige Schüler noch Übungsbedarf hat.
In regelmäßigen Abständen tauschen sich die Betreuer und die Klassenlehrerinnen aus, um über Fortschritte und weiteren Unterstützungsbedarf zu sprechen.
Die Eltern zahlen nur einen symbolischen Beitrag von 10,00€ im Monat, damit für niemanden die Teilnahme an finanziellen Schwierigkeiten scheitert.

Unser Konzept der Hausaufgabenbetreuung wird von der Clément-Stiftung unterstützt. Der Stiftung ist es wichtig, dass jedes Kind in Bezug auf Bildung eine gleichberechtigte Chance erhält, um in Zukunft die individuellen Potentiale "zugunsten" der Gesamtgesellschaft einbringen zu können. Wir bedanken uns von Herzen dafür.

Vielen herzlichen Dank auch an den Damen-Lions-Club Hofheim und an die Fraport-AG, die unsere Hausaufgabenbetreuung ebenso großzügig unterstützen.

Ebenso danken wir der Nele-Neuhaus-Stiftung für ihre Spende, mit der Materialien für die Hausaufgabenbetreuung gekauft werden können. Arbeitshefte, Zirkel, Geo-Dreiecke, Bunt- und Bleistifte, Radiergummi, Spitzer, Klebstoff, Scheren und vieles mehr können so zur Verfügung gestellt werden. Herzlichen Dank!