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Am Montag startet für die Viertklässler der Unterricht wieder.

Lange musste man heute ausharren, bis im Internet die Meldung kam, dass der Eilantrag vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof zurückgezogen wurde. Damit steht der Rückkehr der Viertklässler in die Grundschule nichts mehr im Wege.

Wir Kollegen und viele Eltern und Kinder freuen sich darüber. Aber der Eilantrag hat auch noch mal sehr deutlich gemacht, wie wichtig der Gesundheitsschutz und die Einhaltung der Hygienevorschriften bei der Rückkehr in den Schulbetrieb ist, der eben doch nicht wieder wie vor Corona sein kann.

Es gibt dafür einen Hygieneplan des Kultusministeriums bzw. des Main-Taunus-Kreises. Alle Schulen sind aufgefordert, diese Pläne an ihre eigenen Gegebenheiten anzupassen.

Wir haben dafür eine ganze Reihe an Maßnahmen festgelegt, die wir am Montag auch ausführlich mit allen Kindern besprechen werden. Hier einige Beispiele:

• Die Aufstellplätze auf dem Schulhof müssen von allen eingehalten werden. Jedes Kind hat eine Nummer und damit einen festen Platz zugewiesen bekommen. Die Gruppen, die zeitgleich mit dem Unterricht beginnen, benutzen verschiedene Eingänge: die 4b den linken und die 4a den rechten. Die Kinder werden nacheinander in die Klassenräume geschickt, wo sie sich als erstes gründlich mit Seife die Hände waschen und desinfizieren.

• Im Klassenraum sind alle Tische frontal zur Tafel ausgerichtet. Die Abstände zwischen Tischen und Stühlen sind genau ausgemessen, alle überzähligen Tische und Stühle entfernt worden. Jeder hat einen fest zugewiesenen Platz, an den er sich sofort setzt.

• Kolleginnen, die dies wünschen, werden von der Schule ein Visier zur Verfügung gestellt bekommen, damit sie gegebenenfalls zu einem SchülerIn hingegen können um etwas zu zeigen oder zu erklären.

• Die Toiletten dürfen nur einzeln betreten werden. Durch das Umdrehen des Schildes Frei/Besetzt signalisiert man dem Nächsten, das er warten muss.

• Es gibt keine festen Hofpausen, sondern die Kolleginnen sprechen sich ab, wann sie Bewegungspausen machen, damit immer nur eine Gruppe auf dem Schulhof ist.

In diesem Zusammenhang möchte ich alle Eltern um Unterstützung bitten:

In den letzten Wochen ist uns in der Notbetreuung aufgefallen, dass noch nicht alle Kinder verstehen, dass Abstandsregeln keine mutwillige Schikane sind und es auch kein Streich ist auszuprobieren, ob man diese hinter dem Rücken des Erwachsenen missachten kann. Wir müssen da gemeinsam viel Überzeugungsarbeit leisten.

Aber ich bin mir auch sehr sicher, dass uns dies gemeinsam gelingt.

Die Viertklässler machen den Anfang und ab dem 2.6. öffnet die Schule in reduzierter Form für alle. Gleichzeitig erhalten die Kinder weiter Wochenpläne für den Fernunterricht und es wird weiter Notbetreuung angeboten.

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