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Am 2.6. geht für alle Kinder die Schule wieder los

Liebe Kinder und Eltern,

nun haben wir uns schon mehr als zwei Monate nicht gesehen. Ich weiß, dass viele von euch sich sehr darauf freuen, wieder in die Schule zu kommen. Das haben mir die Viertklässler erzählt, die seit dieser Woche wieder in der Schule sind. Und obwohl sie jetzt eine ganze Reihe Vorsichtsregeln beachten müssen, macht es ihnen Spaß, wieder in der Schule zu sein. Das haben Sie mir auch versichert.

Ich glaube, auch Sie als Eltern freuen sich, wenn Ihre Kinder wieder zur Schule gehen können und wir Kolleginnen freuen uns sehr, euch alle wieder zu sehen und in einem Klassenraum unterrichten zu können.

Heute haben Sie bereits die Stundenpläne für Ihre Kinder erhalten. Falls es dabei noch Unklarheiten gibt, möchte ich unser Konzept hier erläutern:

Wichtigste Vorgabe aus dem Kultusministerium ist, dass die Schüler wieder ein Stück weit in den Schulalltag zurück kehren. Neben der reinen Stoffvermittlung, hauptsächlich in den Hauptfächern, sollen die Kinder auch Gelegenheit haben, sich über vieles, was sie in den letzten Wochen verängstigt hat, auszutauschen. Ihr Kinder werdet schnell merken, auch wenn Schule im Moment nicht mehr so sein kann wie vor Corona, ist ein gemeinsames Lernen, Arbeiten und Spaß haben, genau wie früher möglich.

Der Schwerpunkt des Unterrichtes liegt auf den Hauptfächern, bei uns kommt für die Kinder im bilingualen Projekt auch noch Englisch dazu. Musik und Sport dürfen zurzeit nicht unterrichtet werden, ihr werdet aber regelmäßig Gelegenheit zu einer Bewegungszeit auf dem Schulhof haben.

Um die Klassen zu verkleinern, haben wir aus den zwei Klassen im Jahrgang drei Lerngruppen gebildet, die immer gleich bleiben werden. Auch diese Lerngruppen haben Sie als Eltern heute mitgeteilt bekommen.

Darüber hinaus ist jedem Schüler eine Zahl zugewiesen worden. Die Zahl bezeichnet den Aufstellplatz. Zur Zeit gibt es zwei Aufstellschlangen auf dem Schulhof. Frau Gerber und ihre Kunstkinder werden noch zwei weitere ergänzen, so dass jede Gruppe ihren festen Aufstellplatz hat, denn es werden nie mehr als vier Gruppen gleichzeitig in der Schule sein.

Auf den Aufstellplätzen sind Fuß- oder Pfotenabdrücke mit Nummern. Jeder von euch Kindern muss seine Zahl kennen, denn dort ist immer sein Aufstellplatz. Welche Gruppe welche Aufstellschlange benutzt, teilen wir euch nächste Woche noch mit.

Vom Aufstellplatz werdet ihr nacheinander ins Schulhaus geschickt. Die Gruppen nutzen verschiedene Eingänge. Im Raum wascht ihr euch als erstes gründlich die Hände bevor ihr euch auf euren Platz setzt, der auch immer gleich bleiben wird.

Dadurch, dass die Lerngruppen verkleinert werden, nicht alle Kolleginnen aus gesundheitlichen Gründen im Unterricht eingesetzt werden können und die Notbetreuung weiter parallel angeboten wird, kann jeder von euch Kindern nur sieben Stunden in der Woche Präsenzunterricht, also Unterricht in der Schule, haben. Daneben werdet ihr auch weiterhin zuhause lernen. Obwohl der Begriff Homeschooling dafür im Moment häufig mehr benutzt wird, mag ich ihn nicht benutzen, denn er impliziert ein Stück, Sie als Eltern sollen Ihre Kinder zuhause unterrichten. Und das ist nicht gemeint. Je nachdem wie selbstständig ihr Kinder schon seid, werdet ihr ab und zu noch Unterstützung von den Eltern brauchen, aber unterrichten werden euch weiterhin wir Lehrer.

Dafür kommt ihr Kinder nach und nach montags eine Stunde in die Schule. Ihr erhaltet die Aufgaben, die ihr in der Woche zuhause bearbeiten sollt und besprecht, wie gearbeitet werden soll. Dabei habt ihr selbstverständlich auch Gelegenheit Verständnisfragen zu stellen.

Die weiteren sechs Stunden haben wir so aufgeteilt, dass jede Gruppe zwei mal drei Stunden in die Schule kommt, die Bilikinder haben darüber hinaus noch eine Zeitstunde Englisch. Die Erst- und Zweitklässler kommen mittwochs und freitags, die Dritt- und Viertklässler dienstags und donnerstags. Die genauen Zeiten für Ihr Kind haben Sie heute mitgeteilt bekommen.

Die erste kurze Unterrichtswoche mit den Großen hat gezeigt, dass das Lernen auch in Zeiten von Corona gut gelingen kann, wenn ihr Kinder euch an die Hygieneregeln haltet, die wir zum Schutze von euch allen festgelegt haben und auf deren Einhaltung wir bestehen müssen.

Auch über die Hygieneregeln haben wir Sie als Eltern schon informiert. Mit euch Kindern werden wir es am ersten Schultag besprechen.

An den Tagen, an denen kein Präsenzunterricht für Ihr Kind stattfindet, bzw. davor und danach, wird auch weiterhin Notbetreuung angeboten.

Lernen ist interessant und macht Spaß. Wir freuen uns schon sehr auf euch.

Heidi Renker und das Schulteam

Sollte es noch Fragen geben, können Sie mich gerne telefonisch oder per Mail in der Schule kontaktieren:

06192 932290

schulleitung@marxheimer.hofheim.schulverwaltung.hessen.de

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